Deutsche Gesellschaft für die Erforschung des 19. Jahrhunderts

 

Dr. Klara von Lindern

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Dr. Klara von Lindern

studierte Kunstgeschichte, Geschichtswissenschaft und History of Art and Visual Culture in Göttingen und Oxford. Ihre Dissertation entstand zwischen 2018 und 2023 am interdisziplinären Forschungskolleg ›Wissen|Ausstellen‹ und widmet sich der Ausstellungs- und Rezeptionsgeschichte Caspar David Friedrichs in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Parallel zum Studium war sie in unterschiedlichen Sammlungen und Museen tätig, darunter an der Zentralen Kustodie der Universität Göttingen und als stellvertretendes Vorstandsmitglied am Künstlerhaus Göttingen e.V. Praktika und Summerschools führten sie unter anderem ans Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg und an die Albertina Wien. Von Oktober 2019 bis März 2020 war sie außerdem wissenschaftliche Assistentin am Kupferstichkabinett der Hamburger Kunsthalle und dort an der Konzeption der Ausstellung ›Raffael. Wirkung eines Genies‹ beteiligt. Von 2021 bis 2025 war sie Teil des internationalen, interdisziplinären DFG-Netzwerks ›Aktuelle Perspektiven der Romantikforschung | Theorien, Methoden, Lektüren‹. Seit 2023 ist Klara von Lindern Kustodin der Sammlung Textile Alltagskultur an der Universität Oldenburg, wo sie derzeit außerdem an einem Forschungsprojekt (Postdoc) zur Arbeit mit Objektbiografien in Sammlungen und Museen arbeitet.

Veröffentlichungen in Auswahl

Bücher

Caspar David Friedrich ausstellen. Retrospektiven und Rezeption in den 1970er Jahren (Ars et Scientia, 28), Berlin 2024.

Aufsätze

Medialität und Darstellung im Museum? Eine Analyse der Dauerausstellung im Deutschen Romantik-Museum, in: Frederike Middelhoff/Tim Sommer/Rahel Villinger (Hgg.): Aktuelle Perspektiven der Romantikforschung: Theorien, Methoden, Lektüren, Heidelberg 2026 (peer reviewed), (im Druck).

Zwischen Widerstand und Einklang? Kuratorische Praxis in der DDR im Spiegel (über-)institutioneller Strukturen, in: Daniela Döring/Margarete Vöhringer (Hgg.): Friktionen | Kuratieren. Für eine politische Wissensgeschichte des Ausstellens, Bielefeld 2025, S. 47–58.

Zusammen mit Claudia Maria Müller: Von der Elbe bis nach Tokio. Hans Joachim Neidhardt und seine Forschung zur Malerei der Romantik in Dresden, in: Dresdner Hefte, Ausgabe 160: Rückzugsort Romantik. Eine Wirkungsgeschichte in der späten DDR, 2024 (4), S. 5–17.

Kanonbildung. Hans Joachim Neidhardt und seine Forschung zur Malerei der Dresdner Romantik, in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden u.a. (Hgg.): Caspar David Friedrich. Wo alles begann, Ausst.-Kat. Albertinum Dresden, 24. August 2024 – 05. Januar 2025, Dresden 2024, S. 380–387.

Revision des Museums? Werner Hofmanns didaktische Ausstellungskonzepte zwischen Kontinuitäten und Innovation, in: Annika Becker/Fabian Köster/Daniel Schmidt/Christiane Wanken (Hgg): Kunst in der Kommune. Über die Gleichzeitigkeit von Innovation und Kontinuität deutscher Kunstpolitik nach 1945, Essen 2024, S. 107–126.

Bilderwissen und Ausstellungspolitik. Caspar David Friedrich in London, Hamburg und Dresden, in: Dietmar Rübel/Petra Lange-Berndt (Hgg.): Kunst um 1800. Kuratieren als wissenschaftliche Praxis. Die Hamburger Kunsthalle in den 1970er Jahren, Berlin 2024, S. 182–193.

Exkludiert – Exponiert. Präsenz und Präsentation von Künstlerinnen und ihren Werken in Ausstellungen zur Kunst um 1800, in: Sebastian Schönbeck/Magdalena Hülscher (Hgg.): Diversität und Darstellung. Zugehörigkeit und Ausgrenzung im Literaturmuseum und in der Literaturwissenschaft, Bielefeld 2023, S. 151–168.

Nationales Erbe? Die Dresdner Jubiläumsausstellung zu Caspar David Friedrich von 1974/75 im Spannungsfeld fachwissenschaftlicher und kulturpolitischer Diskurs
e, in: Iris Wenderholm/Robin Augenstein/Nereida Gyllensvärd (Hgg.): Die Sichtbarkeit der Idee. Zur Übertragung soziopolitischer Konzepte in Kunst und Kulturwissenschaften, Berlin 2023, S. 313–328.

»Im Verein mit Werner Hofmann«: Martin Warnke, Werner Hofmann und die Hamburger Kunstwissenschaft seit den 1970er Jahren, in: Jörg Probst (Hg.): Politische Ikonologie. Bildkritik nach Martin Warnke, Berlin 2022, S. 109–128.

Genialer Schöpfer oder Kopist? Eine Karikatur auf Carl Wilhelm Friedrich Oesterley, in: Christian Vogel/Sonja E. Nökel (Hgg.): Gesichter der Wissenschaft. Repräsentanz und Performanz von Gelehrten in Porträts, Göttingen 2019, S. 239–242.

Katalogbeiträge

Diverse Beiträge in: Andreas Stolzenburg/David Klemm (Hgg.): Raffael. Wirkung eines Genies, Ausst.Kat. Hamburger Kunsthalle, 02. Juli–03. Oktober 2021, Petersberg 2021. (Rezension: F. Carlo Schmid: The Reception of Raphael, in: Print Quarterly, 2022 (xxxix/3), S. 315–318).

Diverse Beiträge in: Christine Hübner/Michael Thimann (Hgg.): »In einem glücklichen Augenblick erfunden.« Deutsche Zeichnungen von Tischbein bis Corinth, Ausst.Kat. Kunstsammlung der Universität Göttingen, 31. März–13. Oktober 2019, Petersberg 2019.

Diverse Beiträge in: Christine Hübner/Antje-Fee Köllermann/Michael Thimann (Hgg.): Romantische Blicke. Deutsche Zeichnungen des 19. Jahrhunderts, Ausst.Kat. Landesmuseum Hannover, 25. März–24. Juni 2018, Petersberg 2018.

Diverse Beiträge in: Manfred Luchterhandt/Lisa Marie Roemer/Verena Suchy (Hgg.): Das unschuldige Auge. Orientbilder in der frühen Fotografie, Ausst.Kat. Kunstsammlung der Universität Göttingen, 23. April–17. September 2017, Petersberg 2017.

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Deutsche Gesellschaft für die Erforschung des 19. Jahrhunderts e. V.

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